Historie des Vereins

1951: Das erste Jahr

Dieses erste Jahr des neu gegründeten „Vereins für Verkehr und Heimatpflege Schweich und Umgebung“ soll etwas ausführlicher dargestellt werden. Wir wollen zeigen welche Schwierigkeiten der junge Verein zu bewältigen hatte. Alle nachfolgenden Angaben sind Schriftstücken von noch vorhandenen Akten entnommen.

Am 17.01.51 wurden alle gewählten Vorstandsmitglieder, welche bei der Gründungsversammlung nicht anwesend sein konnten, angeschrieben, mit der Aufforderung, von ihrer Wahl Kenntnis zu nehmen und durch Unterschrift anzunehmen.

Weitere Schreiben:

Am 15.3.51 an die Gemeinde Schweich wegen teilweise fehlendem Geländer an der Moselbrücke und an die Amtsverwaltung wegen fehlender Beleuchtung der Brücke. Wiederaufbau der Brücke 1947/48.

Am 24.4.51 wurden die Klöckner Werke AG, Eisenwerk Quint gebeten, ein Angebot für 12 bis 20 gusseiserne Bankstützen zu machen. Antwort am 30.4.51: Kosten 21,50 DM pro Stück.

Am 16.7.51 die 1. Vorstandssitzung mit dem erweiterten Vorstand im Gasthaus Denhard. Dr. Geiben gab bekannt, dass Frau Fuhrmann Schweich verlassen würde, um nach Trier zu ziehen. Dies wurde allgemein sehr bedauert, war sie doch eine anerkannte Heimatdichterin in Schweich! Rektor Pieres schlug die Lehrerin Frl. Feltes als Nachfolgerin vor.

Beschlossen wurde, zunächst 5 Bänke aufzustellen. Die Fa. Müller in Issel soll das Holz zuschneiden und der Schreiner Rascopp die Bänke fertigen. Weiter ist beabsichtigt, ein Prospekt herzustellen. Beauftragt wurde hiefür Herr Gerhardt. Die Spazierwege sollen von dem Förster Schmanck in eine Karte eintragen werden. Wegen der Kosten soll mit Dr. Dedy gesprochen werden.

Am 01.9.51 wurde an den Schulleiter Rektor Pieres ein Schreiben gerichtet, dass die aufgestellten Bänke durch „rohe Hände“ (wörtlich) beschädigt worden seien. Das Lehrpersonal möge auf die Schulkinder einwirken, dies zu unterlassen. Auch vom Amtbürgermeister wurde in einer Bekanntmachung auf die Beschädigungen hingewiesen und den Tätern mit Strafen gedroht.

In einem Schreiben des Amtsbürgermeisters vom 3.10. 51, wurde dem Verein mitgeteilt, dass Holz aus dem Gemeindewald für weitere Ruhebänke vom Gemeinderat genehmigt sei.

Am 28.9.51 fand eine weitere Vorstandssitzung im Gasthaus Denhard statt. Anwesend war auch Dr. Dedy. Der Vorsitzende Dr. Geiben bedankte sich zunächst bei allen und sagte, dass trotz der vielen Kleinarbeit schon viel geleistet wurde.

Mitgliederwerbung: Hier müsste noch einiges geschehen. Es soll weiter von jedem Vorstandsmitglied Einzelwerbung betrieben werden. Dr. Dedy vertrat die Ansicht, dass es möglich sein müsste, die Mitgliederzahl auf mindestens 300 zu bringen. Unter Umständen müsste individuelle Bearbeitung der Hartnäckigen erfolgen, von denen anzunehmen sei, dass sie Mitglied werden könnten.

Dr. Geiben gab bekannt, dass bereits 6 Ruhebänke aufgestellt wurden, was bei der Bevölkerung großen Anklang findet. Im nächsten Jahr sollen weitere 9 Bänke aufgestellt werden. Die Holzbeschaffung macht erhebliche Schwierigkeiten. Wegen der Haltbarkeit sollen die Bänke aus Eiche gefertigt werden. Das von der Gemeinde gestellte Rundholz soll für weitere 15 Bänke reichen. Er bedankte sich bei Bürgermeister Schilling und Förster Schmanck.

Prospekt: Dr. Geiben teilte Dr. Dedy mit, dass die Kosten 1.500 bis 2.000 DM nicht vom Verein getragen werden könnten. Dr. Dedy sagte, dass er vorhabe, die Mittel in den Haushaltsplänen der betreffenden Gemeinde aufzunehmen. Von Herrn Gerhardt seien schon schöne Aufnahmen von Schweich und Umgebung angefertigt worden.

Voraussetzung für die Herausgabe der Prospekte sei die Markierung der Wanderwege.

Fremdenzimmer: Es wird festgestellt, dass die Zahl der Gästezimmer in den Gaststätten für einen starken Fremdenverkehr immer noch vollkommen unzugänglich ist. Es sei dringend erforderlich die Qualität der Gästezimmer allgemein zu verbessern. Auch sollte eine entsprechende Anzahl der Privatzimmer zur Verfügung stehen.

Schild am Rothenberg: Die Aufstellung dieses Schildes mit Hinweis auf Schweich als Tor zur Mittelmosel scheitert an den schlechten Straßenverhältnissen. Dr.Dedy stellte Abhilfe in Aussicht.

Heimat- und Kulturabend: Es wurde beschlossen, zwischen Kirmes und Weihnachten einen Heimat- und Kulturabend zu veranstalten, der gleichzeitig der Mitgliederwerbung dienen soll. Die Veranstaltung soll im Union Theater stattfinden. Es sollen örtlichen Kulturverein eingeladen werden. Daneben soll ein entsprechender Film vorgeführt werden.

Am 15.10.51 lud Dr. Geiben die nach Trier verzogene Frau Fuhrmann zu dem Heimatabend, der am 07.12.51 stattfinden sollte, ein und bat sie, einen auf die Veranstaltung zugeschnittenen Prolog zur dichten. Der Prolog sollte durch ein Schulkind vorgetragen werden.

Die interessante Antwort am 24.10.51:

Sehr geehrter Herr Dr. Geiben!

Ihrem Wunsche habe ich entsprochen und einen Vorspruch für das Heimatfest verfasst. Ich denke er ist gut geworden, ist er mir doch gerade jetzt, wo ich nicht mehr in Schweich lebe, aus dem Herzen gesprochen. – Wenn das Schulkind gut spricht, ist es recht, sonst lassen Sie ein junges Mädchen sprechen (etwa Frl. Ahl aus der Apotheke, die sehr gut spricht), sie soll dann aber ablesen, das macht sich für einen Erwachsenen besser, oder wenigstens das Blatt in die Hand halten.

Sie könnten etwa noch das Schweicher Heimatlied aufsagen oder singen lassen, das Herr Radermacher vertont hat. Ich lege Ihnen den Wortlaut mit den verbesserten Druckfehlern einmal bei. Wissen Sie, das Thema, das sich da indirekt in den Gedichten für Schweicher Vereine, Winzerfest, Sängerfest wiederholt, erschöpft sich so langsam. Dann muss man schon auf bereits vorhandenes zurückgreifen.

Dieser Prolog ist neu, aber er lässt sich immer noch einmal, etwas verändern, verwenden, daher bitte aufheben!

Vielen Dank für die Einladung. Ob wir kommen, ist fraglich, denn jetzt fährt der letzte Omnibus bereits um 9.11 Uhr abends, das ist ja viel zu früh für Schweicher Besucher! Lassen Sie irgendein kleines heimatbetontes Singspiel oder einen Winzerinnenreigen aufführen, das belebt solche Feier sehr! Sie haben sicher schon ein schönes Programm aufgestellt. Wenn sie Programme drucken lassen oder ähnl., bitte ich Sie um Übersendung von ein paar Stück. Gutes Gelingen!

Mit freundlichen Grüßen
Josefa Fuhrmann- Bouvier

Prolog für den Heimatabend am 7. Dezember 1951 im Union-Theater in Schweich

von Josefa Fuhrmann-Bouvier

Wo durch Gebirg und Täler die grüne Mosel fließt,
Hat ihre flinke Welle viellieben Ort gegrüßt,
Die Ufer, die mein Auge so Heimatfroh erschaut,
Und Berge, die mein Auge so weit der Himmel blaut!
Wir wolln der Ruf erneuern, der Euch heut zu uns rief,
Wir wollen wieder wecken den Funken, der nur schlief,
Wir wollen Heimatliebe in Freuden, Ernst und Scherz,
Auf s neue wieder pflanzen in jedes offne Herz!
Es ziehn viel stille Wege durchs schöne Heimatland,
Es wachsen Moselreben an steiler Bergeswand,
Und Türm und Tor sind Zeugen der Römerzeit im Ort.
Die Bauten sind zerfallen, die Sagen raunen fort.
Kein Domgeläut der Städte rührt dich so eigen an,
und zieht dein stilles Sinnen so tief in seinen Bann,
Als wenn in Morgenfrühe der Heimatglocken Klang
Sich über Dorf und Fluren hoch in die Lüfte schwang!
Und bist du fern gewandert, nach langer Irrfahrt Lauf
Tun sich vor müden Füßen der Heimat Tore auf,
Dann fühlst du dich geborgen und legst den Wanderstab
Mit allen falschen Träumen und Stolz und Hochmut ab.
O Heimat, wo verborgen der Kindheit Träume blühn,
Es kann kein Mensch auf Erden sich deinem Reiz entziehn,
Da wird zum Gottesgarten ein jeder Rebenhang,
Und zum Palast die Hütte, zum Wohllaut jeder Klang !
Tut Augen auf und Herzen und lasst den goldnen Schein
Der Heimat Licht und Leben in Eure Kammer ein!
Gesellt Euch unsern Reihen und leget Hand in Hand:
Dir halten wir die Treue Heimat am Moselstrand !

Programm des Heimatabends

1952 bis heute

Nach dem inneren Aufbau des Vereins galt es nun sich den Aufgaben auf dem Gebiet der Heimat-, Kultur- und Volkstumspflege und insbesondere der Fremdenverkehrswerbung zuzuwenden.

Schon 1952 bildete sich die „Moselfränkische Trachtengruppe“. Die Kostüme und Anzüge wurden alle selber genäht. Jedes Paar hatte eine andere Farbe. Bei ihrem ersten Auftritt in dem Winzerkeller stellte der 1. Vorsitzende Dr. Geiben die Gruppe vor mit den Worten: „Ich schenke Schweich mit dieser Tanzgruppe einen bunten Blumenstrauß“!

In den 20 Jahren ihres Bestehens brachte sie der Bevölkerung und den Gästen mit ihren Volkstänzen viel Freude bei den Heimatabenden und Vereinsfesten.

moselfraenkische-trachtengruppeMoselfränkische Trachtengruppe, 1952

19541954

Zur Gründung unserer Stadt im Jahr 1984 hat sich die Tanzgruppe wieder zusammen gefunden, um das bedeutende Ereignis mit ihren bunten Tänzen zu verschönern.

1954 beehrte der weltbekannte Schweicher Dichter Stefan Andres den Verein bei einem Heimatabend im Union-Theater, in dem er aus seinem neu erschienen Buch „Der Knabe im Brunnen“, vorlas.
1956 beteiligte sich der Verein am Neubau der Marienkapelle in der Brückenstrasse.

neubau-marienkapelleNeubau der Marienkapelle, Brückenstraße

1958 übernahm Josef Köhnen den Verein als 1. Vorsitzender. Der Verein erhielt jetzt den Namen „Heimat- und Verkehrsverein Schweich“ (HVV). Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 40 Ruhebänke in der Gemarkung aufgestellt.
Es wurde erstmalig ein Farbprospekt mit Hotel- und Gästezimmernachweis, ein Weinwerbefaltblatt und eine Wanderwegkarte mit 50 Km Wanderwege herausgebracht
Auf Initiative des HVV wurde um den Fährturm von der Gemeinde ein Campingplatz eingerichtet und eine Schiffsanlegestelle in Angriff genommen.

blick-auf-moselbrueckeBlick auf die neue Moselbrücke, erbaut 1948 / 49 (vor der Entstehung des Campingplatzes)

heutige-ansicht-campingplatzund die heutige Ansicht des Campingplatzes mit Fährturm

1959 wurde der gefährdete 500 Jahre alte Catalpa oder Trompetenbaum am Hiskenhaus auf Kosten des Vereins durch eine Baumsanierung gerettet.
In demselben Jahr fand in Trier die Ausstellung des Heiligen Rockes statt. Weit über 3.000 Übernachtungen hatten Schweich und Umgebung zu verzeichnen.
1960 erfolgte die Drucklegung und der Vertrieb der von Rektor Gemmel verfassten 1. Schweicher Ortschronik.
Anfang der 60er Jahre wurden auf Initiativen des HVV umfangreiche Sanierungsarbeiten um den Heilbrunnen mit finanzieller Beteiligung des Vereins durchgeführt. In der Gemarkung wurden weitere Wanderwege mit Aussichtspunkten und Parkplätze in Zusammenarbeit mit der Gemeinde geschaffen.
1964, nach der Moselkanalisierung, stieg der Fremdenverkehr an der Mosel, auch in Schweich, enorm. In den folgenden Jahren war der Verein mit Gästezimmervermittlung, Betreuung der Gäste durch Veranstaltungen von Heimatabenden und Weinproben stark in Anspruch genommen. Nachfolgend einige bekannte Zahlen der vermittelten Übernachtungen:

  • 1980 – 3900 Übernachtungen
  • 1981 – 3200 Übernachtungen
  • 1982 – 2200 Übernachtungen
  • 1986 – 2400 Übernachtungen
  • 1987 – 1300 Übernachtungen
  • 1988 – 630 Übernachtungen

Trotz allem wurde der weitere Ausbau der Infrastruktur nicht vernachlässigt.

1972 wurde der gesamte Kassenbestand für die Herstellung von 50 Holzlattenbänken, 10 Papierkörben und 5 Wanderwegtafeln verausgabt.

1975 folgte die Einweihung der Schutz/Grillhütte und des Trimmpfades im Azert.

1977 folgte die Schutzhütte auf Rupperoth.

Von Mitgliedern des Vereins wurden mehrere Kreuze in der Gemarkung ausgebessert, so z .Bsp. auch das Landwehrkreuz.

In diesem Jahr trat der langjährige Vorsitzende Josef Köhnen aus Gesundheitsgründen zurück. Er führte den Verein als Geschäftsführer und 1. Vorsitzende 26 Jahre.

Die Nachfolger:

  • Willi Schmitt
  • Wolfgang Simon ab 1979
  • Peter Leinen ab 1983
  • Emil Negelen ab 1986
  • Nikola Kanzler ab 1992
  • Theo Feltes ab 1994
  • Robert Otter ab 1999
  • Anita Kruppert ab 2008
  • 2011 bis 2013: Agnes Schneider
  • Seit 2013: Elfriede Quary

1980 erfolgte der Eintrag in das Vereinsregister des AG Trier unter der Nr. 1823.

1981 Bau des Weinlehrpfades im Annaberg mit finanzieller Unterstützung des HVV.

Der Verein hatte zu dieser Zeit 138 Mitglieder.

1984 Herausgabe einer neuen Wanderkarte.

1985 fand der 1. Hobby- und Kreativmarkt statt. Organisiert von Agnes Schneider in Eigeninitiative, jedoch ohne Cafeteria.

1986 wurde der Kreativmarkt mit einer Cafeteria erweitert und auf allgemeinem Wunsch vom HVV übernommen.

1986 Gründung des Orchesters „Soiacum“ und der Damenmundartgesangsgruppe „Mir ous Schwäch“. Herausgabe einer Broschüre „Schwächer Blaad“. Leider musste sie aus Kostengründen nach 3 Ausgaben eingestellt werden.

1987 gründete sich der Verkehrsverein „Römische Weinstrasse“, der als Nachfolger des Verkehrsamtes der VG Schweich die Aufgaben um den Tourismus übernahm.

Ab den 90er Jahren kümmerte sich immer mehr dieser Verein um diese Sparte. So war es konsequent, dass der HVV 2009 auf seiner Mitgliederversammlung beschloss, die Aufgabe „Förderung des örtlichen Fremdenverkehrs“ endgültig zu übertragen.

1988 fand der 1. Vereinsausflug mit dem Bus statt. 56 Personen nahmen teil. In diesem Jahr wurde auch die 1. Mundartveranstaltung durchgeführt.

Die heute noch bestehende Wanderung – jeden 2.Mittwoch im Monat – wurde in diesem Jahr eingeführt. Hierbei handelt es sich um eine offene Wanderung, an der jeder Wanderfreund teilnehmen kann. Anschließend treffen sich alle zum gemütlichen Beisammensein in einer Gaststätte oder Weinstube.

Auch modern geht’s, „Rock Total“ war der Auftakt zu den Veranstaltungen des 40jährigen Jubiläums 1991 in der Stefan-Andres-Halle. Die 3 Rockgruppen aus Trier „The Rustlers“, „Seven Inch“ und „Open to Slope“ heizten den Besuchern in der vollbesetzten Halle ein. Immerhin ein Plus von 200,- DM.

1991 Bau des Wassertretbeckens im Bereich des Biotop Heilbrunnen.

In diesem Jahr wurde auch eine gemischte Gesangsgruppe, die das Liedgut Volks, Wander- und Weinlieder pflegt, gegründet. Die Gruppe erhielt 1998 ihren heutigen Namen „Die Wandervögel“.

1993 wurde der Hubertusbrunnen neu gefasst, der 1915 gebaut wurde und jetzt vom HVV gepflegt wird.

1994 erfolgte der Neubau des Brunnens „Morgenstern“ im Obersäßer Tal, in der Nähe des Stolleneingangs der gleichnamigen Erzgrube. Im selben Jahr wurde bei der Isseler Kapelle und zuvor am Ortseingang aus Hetzerath eine Fahnengruppe aufgestellt.

brunnen-morgensternBrunnen „Morgenstern“

1999 Gründung der Dreschflegel,- Sensendängler- und Küfergruppe. Sie pflegt noch altes Brauchtum und besteht zurzeit aus 11 Männern.

2000 Ausbau des Stierstalls, gemeinsam mit dem Musikverein, als Lagerstätte.

2001 Generalüberholung des Wassertretbeckens mit Fliesenauslegung.

Der Verein hat nun über 200 Mitglieder.

arbeitsgruppe-wassertretbeckenArbeitsgruppe bei der Überholung des Wassertretbeckens

wassertretbecken-2010Wassertretbecken (2010)

2002 Gestaltung eines Brachstückes Ecke Isseler Strasse/Bernhard Becker Strasse mit dem Jahrgang 1939. In der Mitte zieren Blumenbeete und ein 5 Tonnen Donau-Granitstein aus Wallsee das Grundstück. Am Rande wurden bereits ein Jahr zuvor aus Anlass des 50 jährigen Jubiläums des HVV 14 Mandelbäume gepflanzt.

bepflanzung-wallseeeckBepflanzung durch die Arbeitsgruppe am „Wallsee-Eck“

2005 Bau einer kleinen Schutzhütte am Wassertretbecken.

schutzhuette-wassertretbeckenSchutzhütte am Wassertretbecken

2008 Neugestaltung des Platzes am Raiffeisenbrunnen als Geschenk für die Stadt zum 25 jährigen Stadtjubiläum im Mai 2009. Die vorgenannten Anlagen werden von Mitgliedern des Vereins gepflegt.

pflege-gruenanlagePflege der Grünanlage durch Mitglieder des Vereins

Für unseren Nachwuchs hat der HVV im Mai 2008 ein Kindertanzgruppe mit 2 Alters- Gruppen gegründet. Aktuelle Tänze wie Showtanz und HipHop werden einstudiert. 2010 kam eine 3 Gruppe hinzu, sodass heute 40 Kinder in Tanzausbildung sind.

tanzgruppe-2008Die ursprüngliche Besetzung der Tanzgruppen (2008)

Der HVV beteiligt sich seit der Gründung an dem jährlich stattfindenden Erntedankumzug – heute Stadtwoche – am 2. Wochenende im September mit einem Festwagen oder einer Fußgruppe.

2009 wurde der Stadt zum 25jährigen Stadtjubiläum die neue Bepflanzung beim Raiffeisenbrunnen geschenkt.

2009 und 2010 wurde erstmalig aus der Mitte der Dance Cats eine Erntedank-Prinzessin gewählt, die den Umzug auf dem Festwagen begleitet.

fussgruppeFußgruppe beim Festumzug (2004)

festumzug-2009Festumzug 2009, der Wagen unserer ersten Erntedank-Prinzessin, Sophie I.

2010 hat sich der HVV finanziell an der Gestaltung des Blumenstreifens am Fußweg zwischen Baugebiet „Am Mühlengraben“ und Neubaugebiet „Flürchen“ beteiligt.

2011 wurde eine Spende von € 500,00 für eine Skulptur für den Friedhof in Schweich gespendet.

2015 fand der Jahresausflug nach Maastricht statt, der allerdings total verregnet war.

2016 wurde im Frühjahr ein neuer Zaun beim Wassertretbecken aufgestellt, da der alte Zaun durch Sturm zerbrochen wurde. Dieses hat uns € 2.500,00 gekostet.

2016 wurde die Heilige Anna im Rahmen des Erntedankfestes feierlich an die Bevölkerung der Stadt übergeben. Die Figur wurde von der Keramikerin Frau Klein angefertigt und in die Weinbergsmauer vom Annaberg in die Grotte gestellt. Die Grotte wurde von Robert Otter und Carsten Witt hergestellt.

2017 wurde eine Kelter der Stadt von Werner Escher und Carsten Witt restauriert und vor die Stadtverwaltung gestellt, die jedes Jahr mit Blumen bepflanzt wird. 2 weitere Kelter wurden von Carsten Witt restauriert die jetzt auf der Grünfläche in der Oberstiftstr. stehen.

2017 ging der Jahresausflug nach Himmerod und Eisenschmitt, wo wir die Fabrikation der roten Kokosteppiche uns angesehen haben. Wir wurden auch durch die Ausstellung des Clara-Vibig-Haus vom Bürgermeister Herrn Georg Fritzsche geführt.

13.7.2017 fand das Fest der Kinder statt auf Initiative von Frau Storz, die Trainerin der Tanzmäuse. Die Schirmherrschaft übernahm Frau Katharina Barley. Der Erlös wurde von Frau Barley auf € 1.000,00 aufgestockt, die Spende ging an die Levanaschule.

2018 spendete der HVV € 500,00 für die Bepflanzung des Kreises an der Brückenstraße.

Alle 2 Jahre im Januar findet der große Dankesabend für die Hilfe von den Mitgliedern

Alle 2 Jahre findet zudem der Mundartabend statt. Im Jahr 2018 zum 23. Mal.

Seit 2017 findet 4 x im Jahr ein Mundartstammtisch statt, der sehr gut angenommen wurde.

Jedes 1. Adventswochenende findet im Bürgerzentrum der Hobby-u. Kreativmarkt statt, der ab 2017 verantwortlich vom HVV ausgeführt wird.

Am 1.1.2018 hat der Verein 278 Mitglieder

All des Erwähnte und auch das nicht Aufgeführte muss erhalten und gepflegt werden: Die Wanderwege , von Mitgliedern gemalte Hinweistafeln, die aufgestellten Ruhebänke, die liebevoll gestalteten Blumenkübel und-kästen, die Jahr für Jahr für ein freundliches Ambiente in der Stadt sorgen.

Eins haben diese vielen Jahre Vereinsarbeit gezeigt, nämlich dass ein ersprießliches Wirken nur möglich war durch eine stets gegebene harmonische Zusammenarbeit mit der Stadt und deren Repräsentanten. So wurde seit der Vereinsgründung eine Vielzahl von Aufgaben vom Verein angepackt bzw. die Initiative hierzu ergriffen und unter Überwindung vieler Schwierigkeiten auch verwirklicht.

Leider kann nicht alles aufgeführt werden, das würde diesen Rahmen sprengen. Wir haben versucht das Wichtigste aus den noch vorhandenen Akten zu entnehmen. Sollte etwas Wichtiges vergessen oder unterlassen worden sein, bitten wir um Nachlass und um Information. Diese Homepage kann zu jeder Zeit ausgebessert und erweitert werden.

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